Zusammenarbeit mit DB Schenker (Railion Deutschland) intensiviert

212 272-9 vor Leerzug zwischen Falkenhagen und PriortSeit Frühjahr 2008 traktioniert die EGP alle Ganzzüge von DB Schenker, die für Falkenhagen (Prign) und Wittstock (Dosse) bestimmt sind, zwischen Wustermark resp. Priort und den Zielbahnhöfen. Die Zusammenarbeit bei den Containerzügen nach und von Liebenthal (Prign), Details finden Sie hier, erwies sich als so erfolgreich, dass vereinbart wurde, die EGP auch bei allen übrigen Ganzzügen mit der Zugförderung auf den nichtelektrifizierten Strecken zu betrauen. Das Bild zeigt Leerzug CS 60438 (Falkenhagen – Priort) südlich von Pritzwalk, an der Spitze 212 272-9 der EGP. Zwei Tage zuvor hatte die EGP den bedarfsweise verkehrenden Ganzzug, der Braunkohlenbriketts (!) transportiert, nach Falkenhagen zur Entladung gebracht.


Biodieselverladung jetzt in eigener Anschlussbahn

212 279 und 212 314 als Zugloks vor DGS 93941Am 7. Mai 2008 weihte die EOP Biodiesel AG ihre neu gebaute Anschlussbahn im Rahmen einer kleinen Feierstunde ein. Die als Ausweichanschlussstelle ausgebildete Anlage ist zweiseitig, in Kilometer 51,1 und 51,7 an das PEG-Streckengleis angebunden und liegt demnach nördlich der Anschlussbahn „Falkenhagen Gewerbepark Prignitz“, die seit April 2007 für die Biodieselverladung genutzt worden war (vgl. Kunden- und Medieninformation vom 20. Juni 2007). Die EGP war nicht nur für die Bespannung des ersten in Falkenhagen zum Bahntransport aufgegebenen Biodiesels zuständig, auch der „Premierenzug“ ab WFAE – so die Abkürzung der neuen Anschlussbahn (Falkenhagen EOP) – sah die beiden mit Pflanzenöl betriebenen 212 der EGP, 279 und 314, als Zugloks. Im Bild ist das Tandem vor DGS 93941 zu sehen, der „aus dem Stand“ die nicht unerhebliche Steigung zur Erreichung der Gleisanlagen der PEG (links im Bild) zu überbrücken hatte – gewissermaßen als Test der Machbarkeit unter allen Witterungsbedingungen. Erfolgreich, auf acht angetriebene Achsen ist eben Verlass. Neben dem bespannten Ganzzug ist der kurz zuvor angebrachte DGS 93945, ein Leerzug, der in Blumenthal den in der vorherigen Meldung genannten CS 60438 gekreuzt hatte, zu erkennen. Impressionen eines pulsierenden regionalen Güterverkehrs in der Prignitz!


EGP-Personal gefragt bei vielfältigen Dienstleistungen rund um die Schiene

DPE 88547 mit Zuglok 131.060Die Eisenbahn-Fahrzeugführer („Lokführer“) der EGP verfügen nicht nur über eine Vielzahl von Baureihenberechtigungen, sondern sind auch auf vielen Strecken und Anschlussbahnen eingewiesen und deshalb mit den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten bestens vertraut. Nicht immer sind die Lotsendienst so spektakulär wie der eines Kollegen vom EGP-Standort Bad Kleinen am 31. Mai 2008. An diesem Tag galt es, das Personal einer Dampflok vor einem Gesellschafts-Sonderzug von Blankenberg (Meckl) nach Dabel und zurück zu lotsen. Das Foto zeigt DPE 88547 mit seiner Zuglok 131.060, einer rumänischen Tenderlok aus dem Jahr 1942, in Sternberg (Meckl) am Bahnübergang der B 104/192. Wenn hier üblicherweise die Schranken geschlossen werden, verkehrt ein Kesselwagenzug für den in Sternberg ansässigen Biodieselproduzenten ecoMotion, Details finden Sie hier.


212 054-1 nach Revision in Stendal wieder im Einsatz

212 054-1 frisch lackiertWie berichtet wurde 212 054-1 am 6. März 2008 nach Stendal zur ALSTOM Lokomotiven Service GmbH überstellt, um dort die notwendige Untersuchung nach § 32 EBO ausführen zu lassen. Die konnte mit Datum vom 19. Juni 2008 abgeschlossen werden. Seither präsentiert sich die Lok, eine von fünf Maschinen der Baureihe 212 bei der EGP, auch in den aktuellen Unternehmensfarben der EGP. Die Aufnahme entstand „auf dem Hof“ von ALSTOM nach erfolgter Übergabe. In einer Bildergalerie haben wir Eindrücke von den ersten Einsätzen der „neuen“ Lok zusammengestellt, auch das Datenblatt der 212 054-1 ist entsprechend aktualisiert worden.



3.300-Tonnen-Zug in die Prignitz

3.300-Tonnen-Zug in die PrignitzNoch immer wird die optimale Technologie zur Durchführung von Baustofftransporten in die Prignitz gesucht. Dabei kommt es darauf an, die betriebliche Durchführbarkeit mit dem Wunsch nach einer möglichst hohen Zugmasse in Einklang zu bringen. Die EGP wurde von der Eisenbahngesellschaft Freightliner PL beauftragt, probeweise einen 3.300-Tonnen-Zug nach Falkenhagen (Prign) zu realisieren. Am 24. Juni 2008 verkehrte folglich der wahrscheinlich schwerste Zug, der je zwischen Neustadt (Dosse) und Pritzwalk unterwegs. Mit der Diesellokomotive FPL 66007, Typ EMD JT42CWRM („Class 66“), an der Spitze und 212 054-1 der EGP als Schiebelok wurde die Distanz gemeistert – das obere Foto zeigt die beinahe endlose Wagenschlange des DGS 90046 nördlich von Kyritz. Wegen der beschränkten Gleiskapazitäten in Falkenhagen musste der Zug vor der Weiterfahrt in Pritzwalk geteilt werden. Das untere Foto des DGS 94753 entstand am Abzweig der Anschlussbahn „Falkenhagen Gewerbepark Prignitz“.

FPL 66007, Typ EMD JT42CWRM („Class 66“)EGP-Personal besetzt auf deutschen Strecken seit einigen Monaten Class-66-Maschinen von Freightliner PL, die vor Schotterzüge im grenzüberschreitenden Verkehr Polen – Deutschland, vorrangig in der Relation Frankfurt (Oder) – Hosena, zum Einsatz kommen. Auch das gesamte Trassenmanagement auf deutschem Gebiet obliegt den Fachleuten der EGP.



Kleine Lok auf großer Fahrt

DGS 90029 mit seiner Zuglok V 60.03Für Instandsetzungsarbeiten am Streckennetz der Prignitzer Eisenbahn, Bereich Infrastruktur, wurde Gleisschotter benötigt. Den aus dem Steinbruch Dönstedt (bei Haldensleben) nach Pritzwalk zu transportieren, war Aufgabe der EGP. Auf der Rückfahrt von Haldensleben konnte DGS 90029 mit seiner Zuglok V 60.03 unmittelbar vor Unterquerung des Mittellandkanals bei Wolmirstedt angetroffen werden.



Alle Aufnahmen: Dr. Uwe Knoblauch