Am 11. April 2007 beförderte die Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP) den ersten Ganzzug ab Falkenhagen (Prign), dessen Kesselwagen vor Ort produzierten Biodiesel geladen hatten. Gut zwei Monate später, am 19. Juni 2007 verließ der zwölfte Zug in Folge seinen Ausgangsbahnhof in Richtung Raffinerie, wiederum mit dem EGP-212-Pärchen aus 279-4 und 314-9 bespannt. Alle Leistungen konnten seitens der EGP auftragsgemäß erbracht werden – nicht zuletzt natürlich auch ein Verdienst der verantwortlichen Disponenten.
In den vergangenen Wochen waren – Alltag bei der Eisenbahn – die vielfältigsten betriebstechnologischen Aufgaben zu meistern, um den Kunden jederzeit zufrieden zu stellen. Den interessiert es bekanntlich nicht, mit welcher Lok die Leerwagen bereitgestellt werden oder welche Triebfahrzeuge die Rangiervorgänge zur Beladung übernehmen. Auch die Frage, wie die Vollzüge ab Falkenhagen ihren Bestimmungsort erreichen, ist für ihn von eher untergeordneter Bedeutung. Entscheidend ist Termintreue als eine Komponente des Leistungsangebotes „Verlässlichkeit“ – das kann/sollte man von dem Verkehrsmittel Eisenbahn mit Recht erwarten können.


